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Qualität in der Erziehungshilfe

Das Qualitäts-Management-Handbuch – Teamerfahrung mit System Das Mutter-Kind-Haus des KIM-Soziale Arbeit e.V. hat einen langen Prozess der inhaltlichen Entwicklung hinter sich. Bereits seit 2006 setzt sich das Team (Christine Jänsch, Monika Meller für die Sozialtherapie und Steffi Scholz, Karina Kanne für die Erziehungshilfe) mit den Inhalten der täglichen Hilfe auseinander. Zusammen mit Günter Helling (Geschäftsführung, Qualtätsbeauftragter) haben sie die Lernprozesse für Mutter und Kind analysiert, weiter verbessert und systematisch dokumentiert. Im Ergebnis liegt nun ein QualitätsManagementHandbuch mit differenzierten Leistungsbeschreibungen sowie einem Katalog von Verfahrensanweisungen vor. In beiden spiegeln sich die langjährigen Erfahrungen des Teams wieder.
 
So wurden bspw. Beobachtungsbögen (U3/Ü3) neu strukturiert, Protokollbögen für die Prozessbegleitung konzipiert oder tägliche Routinen mit Checklisten abgesichert. Insgesamt sind die 'Werkzeuge für die pädagogische Diagnostik' und die Organisation der teilstationären Hilfe nun auf aktuellem fachlichem Niveau definiert.
 
Ein Blick in die Verfahrensanweisungen Entsprechend den Zielen einer Qualitätssicherung benötigen die heutigen Dokumentationsformen weniger Zeit, sind ungleich aussagekräftiger und zugleich pragmatisch am Alltagsgeschehen ausgerichtet. Gewonnene Zeit, die nun ihren Niederschlag in Anleitung und Förderung von Mutter und Kind finden kann.
 
Für die Jugendämter als Auftraggeber einer Mutter-Kind-Maßnahme bedeutet die inhaltliche Entwicklung der Arbeit erneut die Bestätigung, dass sowohl Sozialtherapie für die Mutter als auch die Erziehungshilfe bei Anleitung und Förderung des Kindes in fachlich abgestimmten Bahnen verläuft.
 
So fiel dann auch der turnusmäßige Qualitätsdialog mit den Paderborner Jugendämtern in diesem Jahr etwas umfangreicher aus. Auf Einladung der KIM-Geschäftsleitung konnten sich die Verantwortlichen von Stadt und Kreis Paderborn am 21. Januar persönlich von der systematischen Arbeit des Mutter-Kind-Hauses überzeugen lassen.
 
Qualität in der Erziehungshilfe
v.lks.:
Herr Uhrmeister (Kreis), Frau Timmer (Stadt), Herr Hutsch (Ltg. Kreisjugendamt), Frau Erger (Ltg. Stadtjugendamt), Reinhard Kersting (KIM-Geschäftsführung) und Christine Jänsch (Sozialarbeiterin und QM-Beauftragte für das Mutter-Kind-Haus).

 
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