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Ambulant Betreutes Wohnen


 
Mit dem Ambulant Betreuten Wohnen wendet sich KIM an Frauen und Männer, die vorübergehend oder für längere Zeit der Unterstützung bei der selbständigen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe versteht sich als psychosoziale Betreuung und unterstützt dabei, Leben und Alltag in der eigenen Wohnung trotz Suchterkrankung oder besonderer sozialer Schwierigkeiten zu meistern. Mit der ambulanten Betreuung werden Startbedingungen z.B. nach Haft oder Therapie erleichtert, wird stationäre Hilfe vermieden oder der Erfolg stationärer Behandlungen gesichert. Sie hilft dann, wenn stationäre Behandlung nicht erforderlich ist oder ausdrücklich nicht gewünscht wird.
 
Die Betreuung erfolgt freiwillig und findet in der Regel in der eigenen Wohnung statt, d.h. die Betreuten werden von den SozialarbeiterInnen aufgesucht.

Welche Ziele werden mit der Hilfe verfolgt?

Mit Hilfe der ambulanten Betreuung wird das eigenständige Leben in der Gesellschaft gefördert. Die Hilfe versetzt den betreuten Menschen in die Lage, zukünftig weitgehend unabhängig von Betreuung leben zu können.
Beratung

Wer übernimmt die Betreuung?

Das Betreuungsangebot erfolgt durch ein Team von Fachkräften des KIM-Soziale Arbeit e.V.. Die schnelle Koordination und Bearbeitung von Anfragen erfolgt über die unten genannten AnsprechpartnerInnen.

Und was kostet das?

Die Hilfe ist in der Regel kostenfrei. Lediglich bei Personen, die über Vermögen verfügen oder deren Nettoeinkommen über einen festgelegten Freibetrag hinausgeht, kann eine angemessene Kostenbeteiligung gefordert werden. Hier wird der Einzelfall geprüft.

Wobei wird geholfen?

Ausgehend von der persönlichen Lebenssituation erhalten die Betreuten aktive Unterstützung, Beratung und Anleitung in verschiedenen Bereichen:
  • umfassende psychosoziale Betreuung bei ärztlich begleiteter Substitutionsbehandlung
  • längerfristige Wohnhilfe bei chronischer Alkohol- und/oder Drogenabhängigkeit
  • Hilfe bei bestehender oder drohender Wohnungslosigkeit
  • Hilfen zur Befähigung, eine eigene Wohnung zu bewirtschaften und zu halten
  • Hilfe bei der Regulierung von Schulden und der Auseinandersetzung mit Gläubigern
  • Unterstützung bei der Absicherung der finanziellen Verhältnisse und der persönlichen Geldeinteilung
  • Unterstützung bei der Suche nach einer sinngebenden Beschäftigung, ggf. nach Arbeit
  • Hilfen zur Reintegration nach stationärem Aufenthalt oder Haft
  • Beratung und Hilfe in Krisensituationen, bei persönlichen oder familiären Schwierigkeiten
  • Anregungen und Motivation zur Freizeitgestaltung und dem Aufbau sozialer Kontakte
  • Klärung behördlicher Angelegenheiten, Hilfen bei der Bewältigung gerichtlicher Auflagen; Vermeidung von Straffälligkeit
  • Hilfen bei der Kontaktaufnahme zu Beratungsstellen oder Ärzten; Zusammenarbeit mit Fachdiensten, Therapeuten oder Kliniken (z.B. bei Doppeldiagnosen)
Wieder lernen,
wie man Kraft tankt.
  Wasser

Warum KIM?

Die Erfahrungen aus den unterschiedlichen Hilfeangeboten im Verein KIM-Soziale Arbeit sind für die Fachkräfte der ambulanten Betreuung die Grundlage für das Erkennen passgenauer Hilfen. Für Menschen aller Altersgruppen, die sich in besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden, bieten wir seit mehr als 30 Jahren qualifizierte Unterstützung. Mehrfachabhängige Menschen nutzen unsere niedrigschwelligen Hilfen sowohl in der Beratung als auch in der existenziellen Absicherung.
 
Seit mehr als 10 Jahren unterstützen wir substituierte und abstinent lebende Drogenabhängige bei ihrer beigebrauchsfreien Lebensführung und bieten die ambulante Hilfe zur Unterstützung nach stationärer Behandlung, jedoch auch zur Vermeidung von stationären Klinikaufenthalten an.
 
Chronisch alkoholkranke Menschen, die bereits nicht mehr in der Lage zu einer abstinenten Lebensführung sind, finden bei uns im ‚Rupert-Zwickl-Haus’ langfristig angelegte ambulante Hilfe bei nicht mehr erreichbar geglaubter Lebensqualität. Logo Rupert-Zwickl-Haus
Eingang Rupert-Zwickl-Haus In vorübergehend zur Verfügung gestellten Wohnangeboten gelingt es suchtkranken Menschen auch bei besonderen sozialen Schwierigkeiten, ihr Leben mit Hilfe der ambulanten Betreuung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Längere Abstinenzphasen und erstarkende Eigenverantwortung befähigen häufig wieder zum Bezug einer eigenen Wohnung.
 

Ihre AnsprechpartnerInnen mit den Schwerpunkten
Sucht-Drogen / Substitution:


Martina Carls
Christiana Sprenger
Mobil: 0176 / 24 04 43 18
Fax: 05251 / 1 80 75 15
Christiana Sprenger

Martina Carls
Mobil: 0176 / 24 04 43 17
Fax: 05251 / 20 56 83
e-mail: bewo-sucht@kim-paderborn.de


Ihre AnsprechpartnerInnen mit den Schwerpunkten
Soziale Problematik / Sucht-Alkohol:


Thorsten Kirchhoff
Silke Kleibohm
Mobil: 0178 / 7 20 06 67
Fax: 05251 / 5 40 59 69
Silke Kleibohm

Thorsten Kirchhoff
Mobil: 0176 / 25 28 85 87
Fax: 05251 / 5 40 59 69

e-mail: betreutes-wohnen@kim-paderborn.de


Ihr Ansprechpartner im 'Rupert-Zwickl-Haus' mit dem Schwerpunkt
ambulante Betreuung chronifizierter Alkoholkranker:

Martin Fieseler


Martin Fieseler
Tel.: 05254 / 1 27 62
Fax: 05254 / 6 48 53 32
e-mail: rupert-zwickl-haus@kim-paderborn.de

 
Prospekte oder unseren aktuellen Jahresbericht (falls noch vorrätig) schicken wir Ihnen gerne zu. Sie können sich auch sofort hier die gewünschten Informationen als pdf-Datei herunterladen.

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