![]() | B2.Streetworkaufsuchende Straßensozialarbeit |
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Die auf der Straße lebenden, bettelnden, wohnungslosen, oft auch drogenabhängigen jungen Menschen werden an ihren gewohnten Treffpunkten und immer häufiger auch in ihrem ‚privaten' Umfeld (Stadtvierteln) aufgesucht. Durch die regelmäßigen Zeiten der Kontaktaufnahme, die personelle Präsenz und die konkreten Hilfeerfahrungen entsteht bei den Adressaten das nötige Vertrauen, um die angebotene Beratung und Hilfe annehmen zu können. AngebotEs wird offensiv die Anbindung an das Kontaktcafé B2 angestrebt, wo weitere Hilfen im Rahmen eines längerfristigen Hilfeverlaufes konkretisiert werden können. Hierfür wird geworben, über Möglichkeiten der Hilfe wird informiert. Wesentlicher Inhalt dieser Arbeit ist darüber hinaus der mobile Spritzentausch und die im Zusammenhang geleistete Safer-Use-Beratung. Die der institutionellen Hilfe sehr misstrauisch gegenüber stehende Zielgruppe der Migranten soll in besonderer Weise angesprochen werden. Idealerweise ist ein(e) StreetworkerIn mehrsprachig oder kann weiter in muttersprachliche Beratung vermitteln. Mehrsprachiges Informationsmaterial steht zur Verfügung. Die sozialen Brennpunkte finden sich heute sowohl in der Innenstadt, als auch in den Randgebieten der Stadt. Die StreetworkerInnen sind mobil, d.h. sie bieten auch in den Stadtvierteln an bestimmten Tagen und zu wiederkehrenden Zeiten ihre Hilfe an.Personelle AusstattungWährend die Zielgruppe der Drogenabhängigen im Rahmen der Beschaffung von Geldmitteln für ihren Drogenkonsum hohe kriminelle Energien entwickeln muss, sehen sich die SozialarbeiterInnen bei den in diesem Milieu verkehrenden Migranten und Ausländern zusätzlich einer erhöhten Gewaltbereitschaft gegenüber. Aus Sicherheitsgründen ist die Präsenz in der Szene nur mit zwei Fachkräften möglich. Die hohe mentale Belastung erfordert eine wechselnde Besetzung. Die räumliche Ausweitung dieses Arbeitsbereiches erfordert hohen zeitlichen Einsatz und wird mit zwei Planstellen bewältigt. | |


