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Das Café B2 stellt die Schnittstelle zwischen der aufsuchenden ‚Streetwork' und den weitergehenden Angeboten dar. Es bietet niedrigschwelligen Kontakt zu professionellen HelferInnen ohne institutionelle Hürden. Über konkrete alltagspraktische Hilfen und ihre mitmenschliche Präsenz stellen die SozialarbeiterInnen ‚nebenbei' und zwanglos Gespräche und gemeinsames Handeln her. Das Vertrauen in die Hilfefähigkeit als Basis für mögliche Veränderungsbereitschaft wird hergestellt und gestärkt.
Angebot
- Versorgung (warme Mahlzeiten, Verteilung von Lebensmittelspenden)
- Hygiene (sanitäre Einrichtungen, Waschmaschinen / Trockner)
- Gesundheit (Ernährung, Erste Hilfe und medizinische Beratung)
- Spritzentausch und Safer-Use-Beratung
- soziale Kontakte, Alltagsberatung und Ruhepol
- Angebote für Frauen
- Anlassbezogene Projekte und Aktionen
- Freizeit, Feiertagsprogramm etc.
Personelle Ausstattung
Fast jeden Tag nutzen bis zu 100 BesucherInnen das Kontakt-Café und können somit dem öffentlichen Raum entzogen werden. Im täglichen Café-Betrieb wird einerseits der hohe Hilfebedarf und ebenfalls die Brisanz und der illegale Hintergrund der Zielgruppe deutlich. Neben der Bewältigung der spontanen Beratungsanfragen muss zugleich das Geschehen beobachtet werden, um das Aufkochen von Gewaltsequenzen sowie den Handel mit Rauschgiften auf dem Cafégelände zu verhindern.
Um die Sicherheit der SozialarbeiterInnen weitestgehend zu gewährleisten, sind immer mindestens doppelte Präsenz mit Sichtkontakt und die paritätische Besetzung der Schichten zu beachten. Für die Aufrechterhaltung einer ausgedehnten Café-Öffnungszeit (Mo - Mi und Fr von 8.30 - 14.00 Uhr, Do von 8.30 - 16.00 Uhr und Sa von 9.00 - 11.00 Uhr) sind vier Fachkräfte erforderlich. Die SozialarbeiterInnen arbeiten werktäglich im Schichtdienst und gewährleisten im Rahmen eines fachlichen Case-Managements einen zielgerichteten Hilfeverlauf. Die Dienste werden jeweils im Rotationsverfahren abgedeckt.
Für den Versorgungsbereich wird eine Küchenkraft benötigt, die mit Unterstützung eines Zivildienstleistenden die tägliche Zubereitung der Mahlzeiten und die Bewirtschaftung der Getränketheke gewährleistet. Der Hygienestandard wird durch tägliche Reinigung der sanitären Anlagen gewährleistet.
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